Konzept

Das Heidelberger Gebärzimmer besteht seit Mai 1984. Leitgedanke war und ist, eine Verbindung von Haus- und Klinikgeburt zu finden: einerseits in einer häuslichen und intimen Atmosphäre zu gebären, und andererseits im Bedarfsfall auf die Sicherheit der Klinik nicht verzichten müssen.

Unterstützung für diese damals völlig neuartige Idee fand die Hebamme, Mechthild Zarth, in dem damaligen Klinikums-Direktor der Universitätsfrauenklinik Heidelberg, Herrn Prof. Dr. med. Kubli. Er ermöglichte die Eröffnung des Heidelberger Gebärzimmers innerhalb der Universitätsklinik Heidelberg, direkt neben dem Kreißsaal. Nach dem Tod von Herrn Prof. Dr. med. Kubli war der Erhalt des Gebärzimmers gefährdet. Durch die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit konnte das HD-Gebärzimmer in ein Seitengebäude der Universitätsklinik umziehen. Die bereits bis dahin mündlich vereinbarte Kooperation mit der Klinik wurde vertraglich geregelt.

Im geplanten Neubau der Universitätsklinik für 2013 ist kein Platz mehr für das Heidelberger Gebärzimmer vorgesehen.
Auch der engagierte Einsatz von Seiten der Öffentlichkeit und der Politik konnte diesen Umstand nicht verhindern.
Nach langen Verhandlungen wurde in der Klinik Sankt Elisabeth ein neuer Platz für das Heidelberger Gebärzimmer gefunden.

 

Wir vertreten keine Ideologien, sondern wollen für Frauen ein Umfeld schaffen, in dem sie ihr Kind individuell zur Welt bringen und dabei vor, während und nach der Geburt kontinuierlich betreut werden können.

Schon während der Schwangerschaftsbegleitung vermitteln wir in Gesprächen und Geburtsvorbereitungskursen Frauen Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.